Zertifizierung von Kleinbauern

Für viele Kleinbauern in Entwicklungsregionen ist eine Zertifizierung als einzelner Erzeuger und somit der Zugang zu Qualitätsmärkten nicht finanzierbar. Das globale Wachstum des ökologischen Landbaus und die fortschreitende Regulierung der Produktion durch private Biostandards und gesetzliche Bioverordnungen erforderten alternative Zertifizierungsansätze, insbesondere für Kleinbauern und für Länder, in denen ökologischer Landbau sich erst zu entwickeln beginnt.

 
 
Die Bio-Stiftung bzw. IMO hat daher als einer der ersten Zertifizierer ein angepasstes Kontrollsystem für Kleinbauerngruppen entwickelt: über ein spezifisches eigenes Internes Qualitäts-Kontrollsystem (ICS) können die Kleinbauern als Gruppe zertifiziert werden. Für IFOAM wurden Dokumente und ein Manual, sowie Trainingskurse für die Zertifizierung von Kleinbauerngruppen entwickelt. Durch Trainingsmaßnahmen lernen die Produzenten die Produktionsbedingungen soweit zu verbessern, dass sie den Erfordernissen der führenden Umwelt- und Sozialstandards entsprechen und nach deren Richtlinien zertifiziert werden können.
 
Die Förderung der Zertifizierung erleichtert den Kleinbauernkooperativen den Zugang zu neuen Märkten. So können die Lebensbedingungen der Kleinbauern nachhaltig verbessert werden.
 
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