Fair For Life

Eine alternative Fair Trade Zertifizierung

Das Fair for Life Programm wurde von der Bio-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Marktökologie (IMO) als alternatives fair trade Zertifizierungsprogramm entwickelt, um allen Produzenten/innen und für alle Produkte faire Handelskriterien zu definieren.
 
Ziel des Fair for Life Programms ist es, Voraussetzungen zu schaffen, um das Leben und die Lebensbedingungen von besonders benachteiligten Bäuerinnen/Bauern und Arbeitern/innen auf allen Kontinenten, aller Kulturen und in allen Produktionsbereichen zu verbessern. Daher erhebt die Bio-Stiftung für die Verwendung des Fair For Life Logos keine Lizenzgebühren.
 
Die Fair for Life Sozial & FairTrade Zertifizierung und das Fair for Life Siegel haben schnell Akzeptanz auf dem internationalen Markt gefunden, da das Programm bestehende fair trade Systeme um wichtige Kriterien ergänzt. Eine Fair for Life Zertifizierung ist daher heute für viele Produzenten/innen und Firmen der Schlüssel zum weltweit wachsenden fair trade Markt.
 

 
Das Programm nimmt Bezug auf alle relevanten Normen, wie beispielsweise die ILO Konventionen, SA 8000, die Standards der Fairtrade Labelling Organisation (FLO) sowie die Sozialkriterien der IFOAM. Es werden strenge Anforderungen an die Übernahme sozialer Verantwortung, die Einhaltung von Prinzipien des fairen Handels und an einen verantwortungsbewussten Umgang mit Umwelt und Natur angelegt. Lokale Bedingungen und kulturelle Eigenheiten werden dabei, wo immer möglich, berücksichtigt.
Die Bewertung der Leistungen erfolgt mithilfe eines Ratingsystems. Es ermöglicht eine einfache Darstellung von jährlichen Leistungssteigerungen und von Engagement, das über die Mindestanforderungen hinausgeht.

Das Fair for Life Programm hat die Definition des traditionellen fairen Handels erweitert, indem fair trade Prinzipien auch auf regional produzierte Güter und inländischen Handel angewendet werden können, falls dadurch im lokalen Kontext benachteiligte Produzenten, Produzentengruppen oder Arbeiter unterstützt werden. Darüber hinaus fordert Fair for Life sozial verantwortliche Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Handelskette ein. Produzenten/innen, Verarbeitungsbetriebe, Handelsunternehmen und Markenfirmen tragen gemeinsam die Verantwortung in einer globalisierten Handelswelt. Zusätzlich zu Sozial- und Fairhandelskriterien sind auch Umweltkriterien wichtiger Teil des Fair for Life Programms.
 
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